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Wie Unternehmen Automatisierung strategisch angehen

Mann mit hellblauem Hemd und kurzem Bart arbeitet am Laptop an einem Schreibtisch mit Orangensaft und Snacks.

Lesezeit:

Minuten

Viele Unternehmen haben erkannt, dass Automatisierung enormes Potenzial bietet. Dennoch bleiben die Ergebnisse häufig hinter den Erwartungen zurück. Einzelne Tools werden eingeführt, Pilotprojekte gestartet – doch eine spürbare Entlastung oder nachhaltige Effizienzsteigerung stellt sich nicht ein. 

 

Der Grund dafür liegt selten in der Technologie. Automatisierungsprojekte scheitern meist an fehlender strategischer Klarheit

 

Wer Automatisierung erfolgreich umsetzen will, braucht mehr als Software: Er braucht eine klare Roadmap. 

Warum viele Automatisierungsprojekte scheitern 

In der Praxis beobachten wir immer wieder ähnliche Muster: 

 

  • Prozesse werden automatisiert, ohne ihren tatsächlichen Nutzen zu hinterfragen 
  • Es fehlt eine Priorisierung nach Aufwand und Wirkung 
  • Use Cases werden gewählt, weil sie technisch „spannend“ sind – nicht, weil sie geschäftlich relevant sind 
  • Fachbereiche und IT arbeiten nebeneinander statt miteinander 

 

Das Ergebnis: Insellösungen, geringe Akzeptanz und wenig messbarer Mehrwert. 

Automatisierung ohne Strategie führt selten zu Effizienz - sondern oft zu zusätzlicher Komplexität. 

 

Der erste Schritt: Geeignete Prozesse identifizieren

Nicht jeder Prozess eignet sich gleichermaßen für Automatisierung. Entscheidend ist eine strukturierte Analyse der bestehenden Abläufe.

 

Besonders geeignet sind Prozesse mit folgenden Merkmalen: 

 

  • Hoher manueller Aufwand
    Wo Mitarbeitende regelmäßig Daten erfassen, prüfen oder übertragen, entsteht enormes Automatisierungspotenzial – vor allem bei administrativen Tätigkeiten. 
  • Wiederkehrende Abläufe
    Je häufiger ein Prozess ausgeführt wird, desto größer ist der Hebel. Automatisierung lohnt sich insbesondere bei standardisierten Routinen. 
  • Klare Regeln und Datenquellen
    Prozesse mit definierten Entscheidungslogiken und klaren Datenstrukturen lassen sich besonders effizient automatisieren – klassisch oder KI-gestützt. Eine saubere Prozessanalyse schafft Transparenz und bildet die Grundlage für jede erfolgreiche Automatisierungsinitiative. 

 

Die Automatisierungs-Roadmap

Struktur statt Aktionismus

Ist klar, was automatisiert werden kann, folgt die entscheidende Frage: In welcher Reihenfolge? 

Eine gute Automatisierungs-Roadmap unterscheidet bewusst zwischen: 

 

Quick Wins und langfristigen Hebeln 

  • Quick Wins schaffen schnelle Entlastung und erhöhen die Akzeptanz 

  • Strategische Hebel zahlen langfristig auf Effizienz, Skalierbarkeit und Datenqualität ein 

 

Beides ist wichtig – entscheidend ist die richtige Balance. 

 

Einbindung von Fachbereichen und IT 

Automatisierung ist kein reines IT-Projekt. Fachbereiche kennen die Prozesse, IT kennt die Systeme. Erst das Zusammenspiel beider Perspektiven führt zu tragfähigen Lösungen. 

 

Change Management und Akzeptanz 

Automatisierung verändert Arbeitsweisen. Transparente Kommunikation, klare Ziele und die frühzeitige Einbindung der Mitarbeitenden sind zentrale Erfolgsfaktoren. 

 

Technisch perfekte Lösungen scheitern häufig nicht an der Umsetzung – sondern an fehlender Akzeptanz. 

 

Governance, KI-Richtlinien und regulatorische Anforderungen 

Mit zunehmendem Einsatz von KI und Automatisierung gewinnen Governance-Fragen an Bedeutung. 

 

Unternehmen sollten frühzeitig klären: 

 

  • Welche Prozesse dürfen automatisiert werden – und welche nicht? 
  • Wie wird mit Daten umgegangen? 
  • Welche Verantwortlichkeiten bestehen? 
  • Welche internen Richtlinien und externen Vorgaben (z. B. EU AI Act) sind relevant? 

 

Eine klare Governance schafft Sicherheit, Vertrauen und langfristige Skalierbarkeit – insbesondere bei KI-gestützten Automatisierungen. 

 

Automatisierung braucht Beratung – bevor Technik implementiert wird

Der größte Fehler vieler Unternehmen: Sie starten mit Tools statt mit Zielen. 

 

Nachhaltige Automatisierung beginnt mit: 

 

  • einer klaren Zieldefinition,
  • einer strukturierten Prozessanalyse, 
  • einer priorisierten Roadmap 
  • und einer Strategie, die Organisation, Technik und Menschen zusammenführt. 

 

KI-Strategie und Automatisierungsberatung sind keine Vorstufe – sie sind die Grundlage für messbaren Erfolg.

 

Struktur schlägt Geschwindigkeit 

Automatisierung entfaltet ihr volles Potenzial nicht durch schnelles Handeln, sondern durch kluge Planung. Unternehmen, die heute strategisch vorgehen, vermeiden teure Umwege und schaffen nachhaltige Effizienz. 

 

avinci begleitet Sie dabei als strategischer Partner – von der ersten Analyse bis zur erfolgreichen Umsetzung. 

 

Erarbeiten Sie mit avinci eine klare Automatisierungsstrategie, die zu Ihren Zielen und Ihrer Organisation passt. 

 

Wir helfen Ihnen, die richtigen Prozesse zu priorisieren, KI sinnvoll einzusetzen und Automatisierung nachhaltig in Ihrem Unternehmen zu verankern. 

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